Vorstandswahlen bei der Grünen Alternative Freiburg

Am Freitag, den 7.11.2014 hat die Grüne Alternative Freiburg Vorstandswahlen abgehalten.

Monika Stein und Deniz Erol wurden als Sprecher/in gewählt, Denis Radjenovic zum Kassierer und Christoph Löffler zum Schriftleiter. Alle vier zeigten sich sehr erfreut über ihre Wahl und kündigten für das kommende Jahr an, aktuelle kommunalpolitische Themen aufzugreifen.

Schwerpunkte sieht die GAF aber auch darin, dass ein menschenwürdiger Umgang mit allen Menschen, die in Freiburg leben, leider immer wieder mit Nachdruck eingefordert werden muss. Dies betrifft Flüchtlinge ebenso wie Wohnungslose oder Familien oder Einzelpersonen. Dazu Christoph Löffler: „Diese haben auf dem selbst verursacht knappen und extrem überteuerten Freiburger Wohnungsmarkt kaum Chancen auf Wohnraum. Wenn neuer Wohnraum geschaffen wird, handelt es sich in Freiburg leider meistens um hochpreisigen Luxuswohnungsbau. Die Preissteigerung bei Mieten sorgt für viele sehr schwierige Lebenssituationen – dem muss Einhalt geboten werden!“

Ebenso wird die GAF versuchen zu verhindern, dass die Gesellschaft immer wieder gespalten wird, indem eine Minderheit gegen eine andere ausgespielt wird. Dies geschieht z.B. beim Thema des Wagenlebens leider wiederholt. Deniz Erol sagt: „Die Stadtspitze benutzt Flüchtlinge als Argument, um das Ausweisen von neuen Stellplatzmöglichkeiten zu verhindern. Gleichzeitig werden weiterhin unwürdige Wohnverhältnisse von Flüchtlingen zementiert, indem immer neue Wohncontainer außerhalb von Wohngegenden aufgestellt werden. Dies wollen wir so nicht hinnehmen!“

Ein weiteres Thema muss der angemessene Umgang mit Finanzen sein, was eine kritische Auseinandersetzung mit dem Doppelhaushalt 2015/16 beinhaltet. Denis Radjenovic kündigt dazu an: „Wir werden den Schwerpunkt darauf legen, dass nicht Prestigeobjekte Unsummen verschlingen sollen, während für Prävention und Soziales um kleinste Beträge gekämpft werden muss.“

Bildungsgerechtigkeit in Freiburg ist ein großes Thema, bei dem inhaltlich genau betrachtet werden muss, wohin sich Freiburg entwickelt. Monika Stein: „Ohne eine soziale Bildungspolitik wird die ungerechte Benachteiligung zahlreicher Kinder und Jugendlicher zu steigenden sozialen Spannungen führen. Dies gilt es zu verhindern!“

 

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