Bürgerrechte, Öffentlichkeit, Videoüberwachung

Wer nichts zu verbergen hat muss auch keine Überwachung erdulden! Wer überwacht wird, hat nichts mehr, was er verbergen könnte. In dieser Hinsicht ist Freiburg mittlerweile alles andere als eine offene Stadt. Videoüberwacht wird insbesondere in der Innenstadt durch Private (also z.B. in und vor Geschäften) und durch Öffentliche (also z.B. die VAG). Hierbei fehlt bis auf kleine unscheinbare Aufkleber an einigen Stadtbahnen zumeist jegliche Kennzeichnung. Ob und wie lange Aufnahmen gespeichert werden und wozu sie insbesondere von Privaten genutzt werden – niemand weiß es.

Wirtschaftspolitik

Die Wirtschaftspolitik dient den Menschen – nicht andersherum. Menschenorientiertes und ökologisches Wirtschaften ist die Konsequenz daraus.

Wirtschaftswachstum bedeutet für uns qualitatives Wachstum. Das Prinzip des quantitativen Wachstums, das seit Jahrhunderten vorherrscht, hat seine Legitimation verloren und sorgte für die rücksichtslose Ausbeutung der Natur und der Menschen: einige wenige profitieren zu Lasten der anderen, die Schere zwischen Arm und Reich verstärkt sich immer weiter – gerade in Deutschland und auch in Freiburg.

Für eine umwelt- und menschenfreundliche Verkehrspolitik

Verkehrs- und Umweltbelastungen reduzieren

Der öffentliche Raum ist auch in Freiburg dominiert vom  motorisierten Straßenverkehr. Dieser ist trotz Katalysator  immer noch Hauptverursacher für die regelmäßigen Überschreitungen der zulässigen Konzentrationen von Gesundheit- und Umwelt beeinträchtigenden Luftschadstoffen. Zwangsläufig ist Verkehr mit Energie- und Flächenverbrauch verbunden.

Offene Hochschulen in einer offenen Stadt

Wie kaum eine andere Stadt wird Freiburg von den 30.000 Studierenden und vielen Absolventinnen und Absolventen der über zehn örtlichen Hochschulen geprägt. Viele kamen und kommen bewusst in unsere traditionsreiche Universitätsstadt und viele bleiben nach ihrem Studium hier. Die weltweit angesehenen Freiburger Hochschulen, allen voran die Musikhochschule und die Universität ziehen jährlich tausende Studierende aus dem Ausland an und machen die Stadt weithin bekannt.

Kommunale Klimaschutzpolitik mit Perspektive: Die 2000-Watt-Gesellschaft

Auch künftige Generationen sollen sich in Freiburg einer hohen Lebensqualität und eines hohen Lebensstandards erfreuen dürfen. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass sich die Stadt Freiburg mit ihren BürgerInnen dem Ziel der sogenannten 2000-Watt-Gesellschaft anschließt. Diese Langfrist-Perspektive bedeutet, dass Freiburgerinnen und Freiburger bis etwa zum Jahr 2050 ihren Energieverbrauch auf rund ein Drittel des heutigen Niveaus und die CO2-Emissionen auf ein Zwölftel des heutigen Standes reduzieren.

ARGE

Viele Empfängerinnen und Empfänger von Arbeitslosengeld II (ALG II) stehen gerade in den vergangenen Monaten vor massive Problemen, die nicht zuletzt mit der Arbeit des Arbeitsamts (bzw. der ARGE) zu tun haben. Die Grüne Alternative Freiburg setzt sich vehement für die Rechte dieser Menschen ein, die nur zu oft von den etablierten Parteien ignoriert werden. Der Hintergrund: Das ALG II aus zwei Teilen, dem pauschalen Regelsatz und den variablen "Kosten der Unterkunft" (KdU), die sich wiederum aus den Teilen Kaltmiete, Nebenkosten und Heizkosten zusammensetzen.

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